Sterne in den Augen von Hunderten von Kindern
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Über 1'000 Kinder – Schülerinnen und Schüler aus der Region sowie viele junge Athletinnen und Athleten von Ski Valais – verfolgten heute Morgen das zweite Training zur Abfahrt von Crans-Montana. Sie nehmen unvergessliche Erinnerungen, Emotionen und Bilder mit nach Hause, während die Skifahrer eine grossartige und willkommene Atmosphäre geniessen konnten.
Oft verlaufen die Trainingsläufe im Ski-Weltcup abseits der grossen Aufmerksamkeit. Doch an diesem Freitag war es auf der Piste Nationale ganz anders: Über 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauer versammelten sich auf der Tribüne, um die besten Abfahrer der Welt zu bejubeln. „Man merkt, dass die Leute hier riesige Skifans sind und diesen unglaublichen Moment, den der Schweizer Skisport gerade erlebt, mit uns teilen wollen,“ freute sich Justin Murisier. Der Walliser genoss es besonders, zum ersten Mal in seiner Karriere ein Weltcuprennen in seiner Heimat bestreiten zu dürfen. „Alle diese jungen Menschen haben Sterne in den Augen – das ist einfach wunderschön.“
Die Organisatoren hatten die grossartige Idee, rund 800 Schülerinnen und Schüler aus der Region sowie viele Nachwuchstalente von Ski Valais einzuladen. So konnten über 1'000 Kinder mitfiebern, als die Helden der Weltmeisterschaften von Saalbach die Strecke hinunterrasten – und danach drängten sie sich um Autogramme und Erinnerungsfotos. „Dieses Event bietet unseren jungen Athletinnen und Athleten sowie allen Skibegeisterten eine einmalige Gelegenheit, die Weltelite hautnah zu erleben, Spitzenfahrer zu beobachten und in die Welt des Weltcups einzutauchen,“ erklärte Marine Héritier, Direktorin von Ski Valais. „Es ist eine wertvolle Erfahrung, die sowohl zur sportlichen als auch zur persönlichen Entwicklung beiträgt.“
Die Skistars machen mit
Die besten Schweizer Athleten – allen voran Marco Odermatt und Franjo von Allmen, deren Popularität in den letzten Wochen enorm gestiegen ist – sorgten für Begeisterung, indem sie sich Zeit für die Fans nahmen. „Ich hätte nicht erwartet, heute so viele Menschen hier zu sehen,“ gestand der frischgebackene Abfahrtsweltmeister aus Bern. „Es ist unglaublich schön zu erleben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass so viele Leute dieses Fest mit uns teilen wollen – umso wertvoller macht es das für uns.“ Auch die internationalen Athleten zeigten sich beeindruckt und genossen die ungewohnte Aufmerksamkeit bei einem Training.
„Es ist beeindruckend, ihn live zu sehen – es gibt keine Worte, um die Emotionen zu beschreiben, die man dabei fühlt. Es ist einfach berührend,“ erzählte Anna Claire, eine junge Skifahrerin aus Crans-Montana. „Zu wissen, dass sie auf dem Podest stehen, und dann noch ein Foto mit ihnen zu machen, ist einfach genial. Ich hatte das Glück, Franjo von Allmen zu erwischen – das ist einfach unglaublich!“ fügte Lana hinzu.
„Angesichts des grossen Erfolgs werden wir dieses Konzept in den kommenden Jahren auf jeden Fall wieder umsetzen,“ bestätigte Sophie Clivaz, Kommunikationsverantwortliche der Weltcuprennen. Und falls es noch Zweifel gab: Der Skisport ist definitiv wieder zu Hause angekommen!