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22.02.2025

Schweizer Abfahrer lassen die WM-Magie von 1987 wieder aufleben

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Es war vorherbestimmt, dass die Schweizer Skifahrer auf der Piste Nationale glänzen würden. Fast vierzig Jahre nach ihren legendären Vorgängern feierten Franjo von Allmen, Marco Odermatt und Alexis Monney einen unglaublichen Dreifachsieg in der Abfahrt – zur Begeisterung des heimischen Publikums.

In der Walliser Bergstation lag ein Hauch von Crans-Montana 1987 in der Luft. Nicht nur, weil die Abfahrt zum ersten Mal seit damals vom Gipfel des Bella Lui startete, sondern vor allem wegen der sensationellen Leistung der Schweizer Athleten. Ihr historischer Dreifachsieg weckte Erinnerungen an das legendäre Vierfach-Podium der Schweiz an derselben Stelle vor 39 Jahren. „Das ist wirklich wunderschön“, freute sich Franjo von Allmen, der seine Teamkollegen Marco Odermatt und Alexis Monney hinter sich liess.

Als Krönung konnte der zweifache Weltmeister aus Bern seinen ersten Weltcup-Sieg in der Abfahrt feiern. „Das war sehr wichtig für mich, für mein Selbstvertrauen, um meine Form nach der WM zu bestätigen“, sagte Franjo von Allmen, dessen Gesicht von einem breiten Lächeln erstrahlte, während er die jubelnde Menge beobachtete. „Diese Stimmung ist einfach verrückt. In den letzten Wochen habe ich alle möglichen Emotionen durchlebt – erst in Saalbach, dann zu Hause in Boltigen und jetzt hier in Crans-Montana. Ich werde Zeit brauchen, um das alles zu verarbeiten.“

Dreifachsieg als klares Ziel

Die tausenden Fans im Stadion Barzettes wurden mit einer spektakulären Show der Schweizer Athleten belohnt. „Dieser Dreifachsieg war ein Ziel, das wir seit der letzten Saison im Kopf hatten“, gestand Marco Odermatt. „Wir haben es bereits im Super-G (beim Weltcup-Finale in Saalbach) und bei der WM im Team-Kombinationsrennen geschafft, aber es ist wirklich cool, dass wir es jetzt auch in der Abfahrt geschafft haben – und dann noch hier in Crans-Montana. Die Atmosphäre war einfach grandios.“

Der Gesamtweltcup-Führende lobte die Reife und Qualität seiner beiden jungen Teamkollegen, die stolz mit ihm auf dem Podium standen. „Es ist nie einfach, sich nach einer Weltmeisterschaft neu zu fokussieren. Für Franjo und Alexis war es das erste Mal in ihrer Karriere, dass sie in dieser Situation waren. Sie haben es geschafft, sich zu entspannen und die Maschine wieder zum Laufen zu bringen – das verdient grossen Respekt.“

Erfolg dank der Trainer

Für Odermatt liegt das Geheimnis des Schweizer Erfolgs auf der Piste Nationale vor allem in der Arbeit der Trainer. „Wir müssen unseren Coaches danken, die unermüdlich daran gearbeitet haben, die besten Linien für diese Abfahrt zu analysieren.“ Besonders, weil die streckenspezifischen Anforderungen, die eher den Gleitern entgegenkamen, nicht unbedingt seinen technischen Stärken entsprachen. „Ich konnte so fahren, wie ich es wollte, und war näher am Limit als noch im Training“, erklärte der Nidwaldner.

Ein ähnliches Fazit zog Alexis Monney, der bereits zum dritten Mal in diesem Winter auf dem Podium stand, obwohl er mit bescheideneren Zielen angereist war. „Als ich hierherkam, dachte ich, ein Platz in den Top 15 wäre mein realistisches Ziel. Jetzt auf dem Podium zu stehen, ist einfach unglaublich – ich bin sehr glücklich, und das Wochenende ist für mich bereits ein Erfolg.“

Mit nur noch zwei Jahren bis zur Ski-WM in Crans-Montana haben die Schweizer Speed-Spezialisten bereits ihren Stempel auf die Piste Nationale gedrückt. Und am Sonntag im Super-G bekommen sie die nächste Chance, ihre Dominanz erneut unter Beweis zu stellen.

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