Die Piste Nationale überzeugt die Fahrer vor der Abfahrt
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Von Marco Odermatt über Alexis Monney bis hin zu Aleksander Aamodt Kilde, die Speed-Spezialisten zeigten sich begeistert, die Piste Nationale vor dem Abfahrtsrennen am Sonntag testen zu können.
Crans-Montana präsentierte sich am Samstag von seiner Postkarten-Seite. Unter Walliser Sonnenschein und zwischen verschneiten Lärchen entdeckten die besten Speed-Spezialisten die Piste Nationale neu, nach ihrer Premiere im vergangenen Jahr, beim ersten Abfahrtstraining. Für die Athleten bot sich dabei die Gelegenheit, sich nicht nur im Hinblick auf das für Sonntag angesetzte Rennen zu testen, sondern auch mit Blick auf die FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2027.
«Es hat richtig Spass gemacht zu fahren, die Piste ist sehr gut präpariert. Ich habe es genossen», erklärt Alexis Monney, der am Morgen als schnellster Schweizer mit der fünftbesten Zeit dieses Trainings aufhorchen liess. Der Freiburger, der hier im vergangenen Jahr gleich zweimal auf dem Podest stand, geht mit viel Selbstvertrauen auf die Piste Nationale. «Es ist natürlich schön, mit dem Wissen in ein Rennwochenende zu starten, dass mir diese Piste gefällt. So lässt sie sich auch einfacher angehen.»
Verbesserungen im Vergleich zu 2025
Der andere Draufgänger im Schweizer Team, Franjo von Allmen, Sieger der Abfahrt im letzten Jahr, fand das Gelände besonders spannend. «Es ist ziemlich ähnlich wie in der vergangenen Saison, aber gewisse Abschnitte wurden angepasst, mit zusätzlichen Wellen und ein paar Sprüngen, die weiter tragen. Es war wirklich angenehm zu fahren», sagt er nach dem ersten Training, das er auf Rang 18 beendete.
Auch Starfahrer Marco Odermatt, der hier im letzten Jahr den Super-G gewann, bestätigt die Eindrücke seiner Teamkollegen. «Die Piste ist wirklich grossartig und ein wenig schneller als letzte Saison, was sie gleichzeitig anspruchsvoller macht.»
Um die Piste Nationale noch fordernder zu gestalten, wurde das Gelände gezielt überarbeitet. Die Organisatoren haben insbesondere gewisse Geländebewegungen verstärkt. Zudem wurden im oberen Teil zusätzliche Wellen sowie ein Sprung integriert und die Linienführung in einzelnen Abschnitten angepasst, um mehr Geschwindigkeit zu ermöglichen.
Premiere auf der Piste Nationale für Kilde
Nach seiner Verletzung in der vergangenen Saison entdeckte Aleksander Aamodt Kilde die Piste Nationale an diesem Samstag erstmals. Eine Strecke, die dem Norweger offensichtlich zusagt. «Mit dem Tempo, das sie bietet, ist es eine sehr schöne Piste. Man muss an den kleinen Bodenwellen arbeiten, ständig aufmerksam bleiben, genau das macht eine echte Abfahrt aus.» Beim Training vor seiner dritten Abfahrt der Saison verliess der Skandinavier die Strecke mit einem Lächeln, erfreut über die Atmosphäre, die guten Pistenverhältnisse und das schöne Wetter im Walliser Ferienort.
Foto: Deprez-Dubuis