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Rendez-vous in 2027!

30.01.2026

Die fantastische Glanztat von Malorie Blanc

Vor heimischem Publikum feierte die Walliserin ihren ersten Sieg im Ski Weltcup, sorgte für eine riesige Überraschung und verwies Sofia Goggia und Breezy Johnson auf die Plätze. Zur grossen Freude eines Publikums, das voll und ganz hinter ihr stand.

Was für ein Tag. Wer hätte sich beim Aufstehen am Morgen vorstellen können, Zeuge einer solchen Leistung zu werden. Ja, man darf die Worte ruhig wählen, es war eine aussergewöhnliche Glanztat. Mit 22 Jahren holte sich Malorie Blanc ihren ersten Sieg in der Elite, beim Super-G von Crans-Montana, vor der Italienerin Sofia Goggia und der Amerikanerin Breezy Johnson.

Bei ihrem 20. Start im Ski Weltcup wusste «Malo» die tausenden Zuschauerinnen und Zuschauer zu belohnen, die gekommen waren, um sie zu erleben. Als sie im Zielbereich den Finger hob und realisierte, was sie soeben erreicht hatte, war sich die Athletin aus Ayent der Symbolik dieses Moments bewusst, gerade angesichts der schweren Umstände der letzten Zeit. «Ich bin bei den Menschen. Bei den Menschen hier unten und bei jenen dort oben.»

Nach den intensiven Minuten im Strudel der Emotionen nach ihrem Sieg zeigte sich Malorie Blanc tief bewegt. «Ich bin so stolz auf die Menschen aus meiner Region. Hier lieben die Leute den Skisport wirklich. Ich wusste, dass es ein schönes Fest werden würde, auch ohne Sieg. Aber das hier zu erleben, das ist einfach unglaublich.»

Vor allem freute sich die Junioren Weltmeisterin im Super-G von 2024 über die besondere Verbindung mit ihrem Publikum. «So etwas hätte ich mir nie vorstellen können. Heute Morgen dachte ich mir, es gibt Sonne, viele Leute, eine tolle Stimmung, das wird ein schöner Tag. Aber mir so etwas auszumalen? Niemals», ergänzte die Athletin. «Es ist einfach unglaublich, das ist die Schönheit des Skisports. Und das hier in Crans-Montana zeigen zu dürfen, hat eine ganz besondere Symbolik.»

Foto: Agence Zoom

Umso bemerkenswerter ist dieser Erfolg, da die Piste Mont Lachaux zwar ihre Lieblingsstrecke im Weltcup ist, sie sich dort jedoch vor zwei Jahren schwer am linken Knie verletzt hatte, zu einem Zeitpunkt, als sie in Topform war. «Ehrlich gesagt habe ich nicht daran gedacht», erklärt sie. «Das ist ein Kindheitstraum, der sich zu Hause erfüllt. Ich werde Muskelkater in den Wangen haben.»