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Rendez-vous in 2027!

19.02.2025

Das Fest zu Hause für die Schweiz

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Fünf Schweizer Medaillengewinner, darunter drei Weltmeister, werden an diesem Wochenende in Crans-Montana für die Weltcup-Abfahrt und den Super-G erwartet. Eine Gelegenheit, unsere Helden zu feiern und sich gleichzeitig auf die Weltmeisterschaften 2027 vorzubereiten.

Es wird der Wahnsinn! Sie haben uns in Österreich zum Träumen gebracht, nun sind sie wieder zu Hause. Am Samstag und Sonntag werden die besten Schweizer Speed-Spezialisten auf der Piste Nationale bei ihrer Rückkehr in den Weltcup nach einer zweiwöchigen Traumphase für Begeisterung sorgen.

Das Wochenende auf dem Haut-Plateau bietet ein hochkarätiges Aufgebot: Drei Weltmeister werden dabei sein – Marco Odermatt (Super-G), Franjo von Allmen (Abfahrt und Team-Kombination) und Loïc Meillard (Slalom und Team-Kombination). Sie werden begleitet von Alexis Monney, zweifacher Medaillengewinner, und Stefan Rogentin, der beim unglaublichen Schweizer Dreifachsieg in der Team-Kombination Bronze holte.

Wer tritt in die Fussstapfen von Didier Cuche?

Diese fünf renommierten und talentierten Skifahrer haben alle Chancen, bei den beiden Rennen in Crans-Montana aufs Podest zu fahren. Mit Ausnahme von Loïc Meillard, der nur im Super-G antreten wird, werden alle Athleten am Samstag und Sonntag am Start stehen. Zum Quintett gesellt sich auch Justin Murisier. Der Sieger der Beaver-Creek-Abfahrt hat ebenfalls das Potenzial, vor heimischem Publikum zu triumphieren.

Im Wettbewerb mit starker internationaler Konkurrenz – darunter Raphael Haaser und Vincent Kriechmayr aus Österreich, Dominik Paris aus Italien, Miha Hrobat aus Slowenien sowie James Crawford aus Kanada – gelten die Schweizer Athleten als Favoriten. Sie hoffen, in die Siegerliste einzutragen und damit in die Fussstapfen von Didier Cuche zu treten, der 2012 beim letzten Auftritt des Herren-Weltcupzirkus in Crans-Montana den Super-G gewann.

„Eine Piste für Schweizer Skifahrer“

„Diese Piste ist wie gemacht für die Schweizer, besonders in der Abfahrt, wenn man ein kompletter Skifahrer sein muss“, analysiert Didier Défago, der Generaldirektor der Weltcuprennen. Auch Jean-Philippe Vuillet, der Rennleiter, ist überzeugt: „Wir sind nicht vor einer Überraschung gefeit.“

Diese Überraschung könnte durchaus schweizerisch sein, denn das helvetische Kontingent umfasst auch vielversprechende junge Athleten wie den Berner Livio Hiltbrand sowie die beiden Romands Christophe Torrent und Gaël Zulauf. Diese drei Fahrer glänzten bereits in der vergangenen Woche bei den Europacuprennen auf derselben Piste Nationale. Livio Hiltbrand und Gaël Zulauf belegten beim ersten Abfahrtsrennen die Plätze eins und drei, was den Schweizer Nachwuchsfahrern einen bemerkenswerten Sechsfacherfolg bescherte – nur wenige Stunden, bevor der Walliser Christophe Torrent das zweite Rennen für sich entschied.

Die Hauptprobe vor der Weltmeisterschaft 2027

Auf der Piste Nationale, die in der Abfahrt erstmals seit 1987 wieder auf ihrer historischen Strecke mit Start am Gipfel des Bella Lui befahren wird, wollen die besten Schweizer Skifahrer vor einem ihnen wohlgesinnten Publikum glänzen. Zwischen Weltmeistern und ambitionierten Nachwuchstalenten ist alles für eine spektakuläre Show angerichtet.

In zwei Jahren werden diese Tribünen für die Weltmeisterschaften beben. An diesem Wochenende jedoch bieten sie bereits einen Vorgeschmack auf die helvetische Begeisterung – eine Generalprobe sowohl für die Fans als auch für die Athleten, die diesem Ort ihren Stempel aufdrücken wollen. Denn wenn die Piste für die Schweizer gemacht ist, dann ist das Publikum bereit, sie zu neuen Höhenflügen zu tragen.