Corinne Suter und Malorie Blanc als Leaderinnen auf der Piste Mont Lachaux
Acht Schweizer Skirennfahrerinnen wurden für die Abfahrt und den Super-G von Crans-Montana an diesem Wochenende selektioniert, mit dem Ziel, auf einer Strecke zu überzeugen, auf der Schweizer Athletinnen in der Vergangenheit regelmässig glänzen konnten.
Das Haut-Plateau hat in den vergangenen Saisons immer mehr den Charakter eines Schweizer Gartens angenommen. Seit 2018, mit Ausnahme der Ausgabe 2023, stand bei jedem Halt des Frauen Ski Weltcups in Crans-Montana mindestens eine Schweizerin auf dem Podest. Wendy Holdener, Corinne Suter, Jasmine Flury oder Priska Ming-Nufer haben hier ihre Spuren hinterlassen, ganz zu schweigen von Lara Gut-Behrami. Die Tessinerin feierte hier insgesamt sechs Podestplätze, darunter vier Siege, zuletzt 2024 in der Abfahrt, beim bislang letzten Halt des Frauen-Zirkus im Walliser Ferienort.
Dieses Mal wird die zweifache Gewinnerin der grossen Kristallkugel verletzungsbedingt fehlen. Der Rest der rot-weissen Garde ist jedoch vollzählig vertreten. Acht Schweizerinnen gehen am Freitag, 30., und Samstag, 31. Februar, an den Start, mit einer Abfahrt und einem Super-G, die spannende Rennen versprechen.
Im Fokus steht dabei Corinne Suter. Die amtierende Olympiasiegerin in der Abfahrt schätzt die Piste Mont Lachaux sehr, auch wenn ihr ein Sieg hier noch fehlt. Mit drei Podestplätzen im Wallis reist die Schwyzerin nach ihrer Verletzung als erfahrene Leaderin an und ist entschlossen, im Hinblick auf die Olympischen Spiele einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.
Letzte Feinabstimmungen vor Cortina
An ihrer Seite steht Malorie Blanc, die alle lokalen Erwartungen auf sich vereint. Als Botschafterin der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften Crans-Montana 2027 kann die Athletin aus Ayent auf die Unterstützung eines ganzen Kantons zählen. Zwei Jahre nach einer Verletzung auf derselben Strecke im Europa Cup ist die Walliserin heute die beste Geschwindigkeitsspezialistin des Landes und hofft, diesen Heimauftritt zu einem Höhepunkt ihrer Saison zu machen.
Für die Olympischen Spiele selektioniert, wollen auch Janine Schmitt, Jasmine Flury und Delia Durrer vor der Reise nach Italien ein starkes Zeichen setzen. Sie kämpfen um die Gunst der Trainer, da pro olympischem Rennen in Cortina d’Ampezzo lediglich vier Skirennfahrerinnen starten dürfen.
Das Schweizer Aufgebot wird durch Jasmina Suter, Joana Hählen und Priska Ming-Nufer komplettiert, drei Athletinnen, die ihre Affinität zu Crans-Montana bereits unter Beweis gestellt haben. Alle drei klassierten sich auf dem Haut-Plateau schon einmal unter den Top 6, ein klares Zeichen dafür, dass die Walliser Piste weiterhin für positive Überraschungen sorgen kann.
Noch Tickets verfügbar
Das Spektakel verspricht grossartig zu werden und die Tribünen warten darauf, gefüllt zu werden. Für beide Frauenrennen sind noch Tickets erhältlich. Eine ideale Gelegenheit, Weltklasse-Skirennen zu erleben, und insbesondere die Schweizerinnen vor heimischem Publikum zu sehen.
Programm
Mittwoch, 28. Januar: Abfahrtstraining Frauen
Donnerstag, 29. Januar: Abfahrtstraining Frauen
Freitag, 30. Januar: Abfahrt Frauen (10:00 Uhr) und Abfahrtstraining Männer
Samstag, 31. Januar: Super-G Frauen (11:00 Uhr) und Abfahrtstraining Männer
Sonntag, 1. Februar: Abfahrt Männer (11:00 Uhr)
Photo: Deprez Photo